Sport

 

Faszination Fechten
Bild: M. Huber

Ein eleganter, faszinierender Sport, den immer noch eine leicht elitäre Aura umgibt? Eine Frage, die man selbst heute noch mit „Ja“ beantworten muss. Denn einerseits sind die Lehrstätten des Sportfechtens bei weitem nicht so dicht gesät wie etwa die für Fußball, Handball oder Volleyball, und andererseits zählt Fechten aufgrund der speziellen Ausrüstung zu den eher kostspieligeren Sportarten. Vielen erscheint Fechten außerdem als zu gefährlich.

Fechten ist ein Kampf. Gewiss, aber gleichzeitig auch ein Spiel, allerdings eines nach genauen Regeln. Fechten fordert den Körper und erfordert dabei eine Menge an Köpfchen. Denn neben der Ausbildung einer überdurchschnittlichen Körperbeherrschung, reaktionsschnellem Handeln bei beherrschter Technik entwickelt der Fechter Taktiken und Konzepte, um das „Spiel“ zu seinen Gunsten zu entscheiden. Hierfür braucht er hohes Konzentrationsvermögen, variables Denken und eine gehörige Portion an Anpassungsfähigkeit.

Schnell und sprintkräftig wie ein 100-m-Läufer, technisch virtuos wie ein Geigenspieler und taktisch-strategisch so klug wie ein Schachspieler. So oder ähnlich sind die Wünsche vieler Trainer an den idealen Fechter. Wenn es doch so einfach wäre … Eigentlich gut, dass dem nicht so ist, denn Fechten ist eine solch komplexe Sportart, dass sich in ihr die unterschiedlichsten Typen und Charaktere tummeln.

Fechten fragt nicht nach groß oder klein, stark oder schwach, alt oder jung. Durch die Waffe werden zum Beispiel Unterschiede bei den körperlichen Voraussetzungen zwischen den Fechtern ausgeglichen und fast unwichtig. Was nützt die längste Reichweite, wenn der richtige Angriffszeitpunkt stets verpasst bzw. nicht erkannt wird? Was bringt der raffinierteste Plan, wenn beim Angriff die Beine einfach zu langsam sind?

Dies sollte aber trotzdem niemanden abhalten, sich in dem eleganten, vielseitigen und abwechslungsreichen Sport zu versuchen. Viele Wege führen bekanntlich nach Rom ….

oder zu uns nach Ortenburg

Kontaktdaten sind unter „Abteilung“ zu finden.

 

Auf Euer Kommen freuen sich die Trainer

Peter, Julia und Thomas Jeske